Deutsche Zeitschriften: Gibt auch Gegenbeispiele

„Gegen ‚Fake News‘ helfen nur ‚Unfake News'“, sagt Stephan Scherzer vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger bei der VDZ-Jahrespressejonferenz am Dienstag in Berlin. Wir haben dann mal nachgefragt, was der Verband so gegen ‚Fake News‘ in Zeitschriften der eigenen Mitglieder unternimmt.

Produktion: Übermedien.de | 2018
Autoren: Mats Schönauer, Boris Rosenkranz

7 Kommentare

  1. 2,7 Milliarden verkaufte Zeitschriften? Im Jahr? Das würde bedeuten, dass jeder Deutsch im Durchschnitt über 33 Zeitschriften im Jahr kauft. Ich wisch mal schnell den Kaffee von meinem Schreibtisch.

  2. Die Frage war gar nicht, was andere dagegen tun. (In den Beispielen, die er anführt, waren das meistens die von den Lügen Betroffenen.) Die Frage war aber, was der Verband selbst dagegen tut. Eine Idee wäre ja, statt Gegenbeispiele zu suchen, mal die „Fake News“ im Boulevard-Segment zu finden und zu zählen. Vielleicht dabei die „Bild“ nicht vergessen. Danach kann man schließlich besser (also informierter) reden.

  3. „Wir machen solange Fake News bis es uns Gerichte verbieten“-starke Haltung, gerade im aktuellen gesellschaftlichen Klima. Ich hatte ja auf das zweite „Argument“ gewartet: „Jeder weiss ja, dass man Zeitschriftentitel nicht zu wörtlich nehmen darf“.

  4. @1 Max von Webel: Na aber klar doch! Jeder vernünftige Deutsche braucht doch allein schon 26-52 Fernsehzeitschriften im Jahr! :-)

  5. Mal ganz abgesehen davon, daß es eigentlich 1,7 Milliarden verkaufte Zeitschriften sein sollten.

    Mit 1,7 Mrd. verkauften Publikumszeitschriften kauft theoretisch jeder Einwohner in Deutschland 20 Magazine im Jahr. Dies führt zu 2,7 Mrd. Euro Vertriebserlösen.
    (Quelle: VDZ selbst)

  6. @6: RAOUL 15. MÄRZ 2018 UM 15:33 UHR

    Oh, toll. Mal wieder Fake News in der Fake-News-Debatte…

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