„Zeit Online“: Bitte kommentieren Sie nun Martin Schulz

Kurze Frage: Wie würden Sie diesen Facebook-Post hier verstehen?

Zu sehen ist ein Foto von Martin Schulz, der am Tisch sitzt und dort mit Bewohnern eines Mehrgenerationenhauses diskutiert. Drunter steht: "Martin Schulz: Fragen Sie alles, aber..."
Screenshot: facebook.com/zeitonline

Möglicherweise so, dass SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz auf seiner Sommertour in Jena angeordnet hat, dass ihn die Leute alles fragen dürfen, nur nicht zum Thema Flüchtlinge? Scheint so. Immerhin steht da: Martin Schulz, Doppelpunkt, Aussage. Und auch, wenn man den Rest des Eintrages liest, könnte man meinen: Schulz will dieses Thema meiden. Aber weshalb?

In den Kommentaren unter dem Post geht es entsprechend zünftig ab:

Na, da hat aber jemand die Buxe voll! ;-) […]

Herrlich, wie der Sozialist in gewohnter DDR-Manier die Themen bestimmen will, die den Bürgern zu interessieren haben. Schulz ist mindestens so inkompetent wie der dicke „Das Pack“ Siggi, nur noch viel unsympathischer.

Tja das war dann wohl sein Todes Stoß, Politisch ist er nicht mehr zu halten. Schade Eigentlich. [sic]

[…] sauber, mit solchen Berichten wird das nichts mit dem Job, Herr Chulz

Es ist überall das gleiche: Den bürgerlichen Parteien sind die Realitäten abhanden gekommen. […]

… keine der etablierten Parteien äußert sich konkret zum Thema Flüchtlinge/Einwanderungsgesetz … gibts da Absprachen? […]

Liest man den Text, der in dem Post verlinkt ist, stellt sich die Sache anders dar. Schulz hat demnach nicht versucht, das Thema Flüchtlinge zu unterbinden – im Gegenteil. Er hat angeboten, darüber zu sprechen. Vor Ort. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) war es, die darum gebeten hatte, das Thema auszusparen. Sie betreibt das Mehrgenerationenhaus, in dem Schulz zu Besuch war. In einem Brief an die Bewohner schrieb sie, es solle „vor allem um die Themen des Zusammenlebens der Generationen, Familie, Pflege und Alter/Rente gehen“.

Und außerdem:

Wir bitten Sie darum, „Flüchtlinge/Migration“ nicht zu thematisieren, da bei diesem Besuch die anderen genannten Themen im Fokus stehen sollen.

Ein paar Bewohnerinnen hatte das offenbar verärgert. Als Schulz ihnen bei seinem Besuch sagte, dass er ihnen so einen Zettel nicht gegeben hätte und sie „über alles reden“ könnten, auch über Flüchtlinge, wollten die Damen offenbar nicht mehr. Schulz sagte, er wisse nicht, weshalb die AWO den Brief verfasst habe. Später ließ er noch mitteilen, er sei „empört“ darüber.

Der Facebook-Post von „Zeit Online“ ist deshalb problematisch, weil er das Gegenteil insinuiert: Dass Schulz Fragen unterbindet. Die Reaktionen darauf zeigen auf beispielhafte Weise, wie so etwas Fahrt aufnehmen kann. Bekanntlich lesen viele Facebook-User gar nicht erst den verlinkten Text, sondern nur den Post – und kommentieren sofort. Vor allem dann, wenn ein Post in ihrer Timeline scheinbar etwas bestätigt, das sie ohnehin meinten, längst zu wissen.

Andere User haben „Zeit Online“, ebenfalls in den Kommentaren, darauf hingewiesen, dass der Eintrag irreführend sei. Die Redaktion bemüht sich seither leidlich, die Sache einzufangen. Statt den Post in der Zeile zu ändern, mit einem Nachtrag, einer Korrektur, rechtfertigt sie sich so:

Wenn Sie den Newsfeed verfolgen, werden Sie sehen, dass ein Doppelpunkt meist nach dem Thema gesetzt wird und dann oftmals die Zeile des Artikels folgt. In diesem Fall hätten die Anführungszeichen gefehlt, hätte Martin Schulz wirklich diesen Satz gesagt, der in der Zeile zu lesen ist. […]

Das Problem liegt also im Automatismus: Facebook kombiniert die Dachzeile des „Zeit Online“-Artikels („Martin Schulz“) und die Überschrift („Fragen Sie alles, außer…“) zur Überschrift des Posts. Stimmt natürlich, dass da Anführungszeichen fehlen, die ein direktes Zitat kennzeichnen würden. Es wirkt dennoch, als hätte Martin Schulz das so gesagt, zumal im Post auch aus dem Brief zitiert wird, den die AWO geschrieben hat – aber ohne sie als Quelle zu nennen. Nur das „wir“ deutet dort an, dass offenbar nicht Schulz spricht.

Das ist alles sehr ungeschickt und letztlich fahrlässig, weil man ja weiß, wie viele Facebook-User ticken – und weil sich die automatisch erstellten Posts vor der Veröffentlichung ändern, also klarer formulieren lassen. Aber vielleicht hat es „Zeit Online“ ein wenig drauf angelegt. Der Tweet zu Thema ist zwar etwas deutlicher, aber auch problematisch:

Wirkte es so? Und wie kam die AWO überhaupt dazu, diesen Brief zu schreiben?

Laut „Zeit Online“ behauptet der Leiter der AWO Jena, dass sie bei der SPD in Berlin angefragt hätten, „weil wir bei Schulz’ Besuch gerne auch über unsere Integrationsprojekte für Flüchtlinge gesprochen hätten“. Die SPD habe aber darum gebeten, das auszuklammern und sich auf das Thema Mehrgenerationenhaus zu konzentrieren. Grund dafür, so der AWO-Leiter: der „knappe Zeitplan des Kanzlerkandidaten“.

Der Bundesverband der AWO hat sich inzwischen auch dazu geäußert:

Die AWO bedauert zutiefst die missglückte Kommunikation gegenüber den Bewohnern ihrer Einrichtung, die zu der öffentlichen Aufregung führte und möchte sich hierfür bei Martin Schulz entschuldigen.

Sprech- oder Frageverbote gebe es bei ihnen nicht, schreibt die AWO weiter. Eine Sprecherin sagte gegenüber ntv.de, man sei zerknirscht über den Vorfall. Sie betonte, es habe „keine Ansage“ der SPD gegeben.

Das sagt auch Tobias Dünow, Leiter Kommunikation der SPD, auf Anfrage von Übermedien. Es sei „eine völlig absurde Vorstellung, dass wir anderen vorschreiben, was sie zu fragen haben“. Es sei lediglich darum gegangen, dass Schulz an diesem Tag mehrere Termine gehabt habe. Laut SPD-Terminkalender war er am Dienstag um 15.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Jena und um 18.30 Uhr in Landsberg bei einem Kleingartenverein. Dazwischen liegt etwa eine Autostunde Fahrt.

Die SPD wollte also offenbar, dass es im Mehrgenerationenhaus möglichst nur um dieses Thema geht. Und dass die AWO nicht noch Flüchtlingsprojekte vorstellt in den rund anderthalb Stunden Aufenthalt, weil das ja wieder Zeit kostet: Hände schütteln, Smalltalk, Fotos, all das. Es ist üblich bei solchen Reisen, bei denen viele Menschen kommen, die auch mal mit dem Herrn von der SPD reden wollen, die Termine zu beschränken. Sommertour-Orte werden von Parteien bewusst nach Themen ausgesucht.

Aber man kann es natürlich auch machen wie die Deutsche Presseagentur (dpa) und raunen:

Sollte vermieden werden, dass Schulz sich vor laufenden Kameras mit Rentnern über Integration streiten muss?

Gegenfrage: Weshalb? Weil Schulz alt ausgesehen hätte, wenn er mit „Rentnern“ über dieses Thema spricht? Oder weil er Integrationsfragen generell scheut? Martin Schulz hat das Thema Flüchtlinge vor kurzem, unter einigem Protest, selbst zum (Wahlkampf-)Thema gemacht und öffentlich angesprochen. Und er hat ja, wie nicht nur „Zeit Online“ schreibt, die angeblich beleidigten Hausbewohner offen zum Gespräch darüber aufgefordert.

Die Angelegenheit hat inzwischen die Runde gemacht, neben dpa und „Zeit Online“ haben auch andere darüber berichtet. Es passt gut in die Erzählung, die gerade vornehmlich in Medien verbreitet wird: Die SPD, ohnehin abgeschlagen in den Umfragen, verstrickt sich in einer Panne nach der anderen. Wahl eh schon verloren. Und nun will sie auch noch verbieten, öffentlich über Flüchtlinge zu sprechen, weil ihr Spitzenkandidat Angst vor „Rentnern“ hat. Vielen Kommentatoren auf Facebook passt das sehr gut ins Weltbild.

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Nachtrag, 22:46 Uhr. „Zeit Online“ hat den Facebook-Post ergänzt. Nun steht dort: „‚Wir bitten Sie darum, ‚Flüchtlinge/Migration‘ nicht zu thematisieren, da bei diesem Besuch die anderen genannten Themen im Fokus stehen sollen‘, heißt es in einem Schreiben der AWO.“ In den Kommentaren unter dem Eintrag schreibt „Zeit Online“: „Wir bedauern sehr, wenn […] ein falscher – von uns nicht beabsichtigter – Eindruck entstanden ist.“

Nachtrag, 10.8.2017. Einer der Kommentatoren, den wir oben als Beispiel zitiert haben, hat sich gemeldet. Er legt Wert darauf, dass sich sein Eintrag „[…] sauber, mit solchen Berichten wird das nichts mit dem Job, Herr Chulz“ auf „den Kontext der Berichterstattung“ und das „schlechte mediale Karma von Martin Schulz bezieht“. Es habe nicht der Eindruck entstehen sollen, der Kommentar bezöge sich nur auf die „mehr als missverständliche Überschrift“.

17 Kommentare

  1. Ich denke aber, dass die Redakteure von Zeit online wissen, dass man einen bei Facebook geposteten Link vor dem Posten noch bearbeiten kann?! Dort lässt sich praktisch alles editieren, sowohl die Überschrift als auch den Teaser. Selbst wenn Facebook Dachzeile und Überschrift automatisch per Doppelpunkt zusammenbastelt, so lässt sich das noch vor dem Posten korrigieren.

  2. Der „Zeit-„Vorfall ist leider nur EIN trauriges Beispiel für eine seit zwei, drei Monaten anhaltende, nahezu einmütige Anti-Schulz-Propaganda führender bundesdeutscher Medien. Mit objektiver Berichterstattung hat das nichts mehr zu tun. Es ist erschreckend, zu erleben, wie die Medien nahezu unisono von überschwänglicher Begeisterung zu einem Bashing der untersten Schublade wechseln. In dieser Drastik erscheint mir diese Entwicklung auch einzigartig. Und im Grunde zeigt sich darin nichts anderes als die Tatsache, dass die Medien offenbar damit überfordert sind, zur Kenntnis zu nehmen, dass MS in seiner besonderen Natürlichkeit und Authentizität nicht dem Mittelmaß gängiger Politikerköpfe entspricht. Natürlich ist Schulz kein „Heiliger“. Ihm selbst wäre jede derartige Glorifizierung suspekt. Aber mit MS haben wir endlich mal eine aufrichtige und unverbogene Persönlichkeit, die ihre politische Kompetenz auf dem europäischen Parkett eindrucksvoll (und wohl auch unstrittig) unter Beweis gestellt hat und die die sozialen Ungerechtigkeiten (die es trotz unseres Wohlstandes auch in diesem Land gibt) ernsthaft anpacken möchte. Ich werde leider den Verdacht nicht los, dass es mächtige Kräfte in diesem Land geben muss, die daran überhaupt kein Interesse haben.

  3. Ich habe den Artikel nur auf ZEIT Online selbst gelesen und mich auch dort geärgert, weil auch dort der Teaser ganz klar ein Clickbait mit dem Einschlag „Martin Schulz will nicht mit Rentnern über Flüchtlinge reden“ war. Das war also nicht auf Facebook beschränkt, sondern wirkt doch eher bewusst lanciert. Der Artikel war dann wie gesagt deutlich anders … .
    Es ist schon sehr bedauerlich wenn einerseits medial eingedroschen wird auf Kandidaten, die inhaltliche Fragen diskutieren wollen, weil das sei ja kontrovers und das könnte ja zu Diskussionen führen und ogottogott und andererseits lanciert wird, sie wollten das nicht.
    Dabei muss ich sagen, ist mir Frau Caspari schon häufiger mit eher kräftigen Formulierungen als sachlicher Analyse ausgefallen. Es scheint eine Kollegin zu sein, die lieber für Furore als für Inhalte sorgt.

  4. @4 Moni: Ja, das ist auch gut so. Denn auch die Möglichkeit, zu editieren, hat in der Vergangenheit zu Problemen geführt, weil eben *jeder* User die Überschriften zu Artikeln ändern konnte. Hier ein Beispiel von 2015:

    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/21952/mit-luegen-gegen-die-luegenpresse-pegida-faelscht-spiegel-online-ueberschrift/

    So weit ich weiß, können Medienunternehmen das aber weiterhin, gerade bei eigenen Artikeln, die sie posten. Offenbar richtet Facebook das auf Anfrage wieder ein. Und selbst, wenn das nicht mehr ginge, hätte man ja im vorliegenden Fall in der Zeile oben gleich klarer formulieren können.

  5. Guter Beitrag, danke.
    Dass die ZEIT Schulz jetzt (wie andere Medien auch) ganz gerne runterschreibt, und sei es manchmal nur mit falschen Assoziationen, scheint mir ziemlich offensichtlich zu sein. Das fällt vielen auf, und manche Beispiele spotten ja jeder Satire.
    Es bleibt aber die Arroganz der AWO, die sich einbildet, den Bewohnern eines ihrer Häuser brieflich nahezulegen müssen, was sie fragen und was sie nicht fragen sollten. Wer mit Menschen in Kontakt tritt, muss damit rechnen, dass sie Dinge fragen, mit denen er nicht gerechnet hat. Für einen Kanzler in spe wären solche Auftritte die fast letzten Gelegenheiten, sich ungefiltert im Volk umzuhören. Wer das verhindert, würde seiner Kanzlerschaft also letztlich schaden.
    Der „wohlwollende“ Paternalismus, der im weiteren sozialdemokratischen Milieu (die AWO gehört da absolut dazu) regiert, sollte uns erschrecken, auch wenn Schulz hier persönlich zu Unrecht beschuldigt worden ist.

  6. @2 Herr Leisten

    Ihr Kommentar in allen Ehren – Sie haben nicht ganz unrecht.

    Evtl. wäre aber trotzdem ein Disclaimer angebracht, was Sie mit Herrn ‚Chulz verbindet. Google weiß es nämlich.

  7. @ Anderer Thomas

    Nun, ich bin kein Parteimitglied und fühle mich somit auch keiner Parteidisziplin verpflichtet.
    Dass ich Herrn Schulz kenne und schätze – und was mich mit ihm verbindet – , darf aber jeder wissen. Daher brauche ich keinen Disclaimer. Dass meine Eindrücke auf langjähriger Kenntnis der Persönlichkeit MS beruhen, halte ich nicht für ein Manko.

  8. @ Herr Leisten

    2 Suchergebnisse angeklickt: „hat jahrelang in seinem Buchladen gearbeitet“ und „Auch ein „M.“ kommt vor, Leistens Trauzeuge Martin Schulz,“

    Reiten Sie Ihren Trauzeugen doch nicht weiter rein – bedenken Sie einfach, was passiert wenn das einer bei FB als“MS schickt Trauzeugen vor, um negative Berichterstattung über ihn zu relativieren…“ teasert.

    Oder stimmt das oben zizierte nicht?

  9. Die AWO ist traditionell sozialdemokratisch.
    Aber was hätte die Zeit geschrieben, wenn die SPD Kommunikation darum gebeten hätte, das Thema Drogeabhängigkeit zu vermeiden.
    Das ist auch ein Thema, bei dem die AWO sehr stark ist.

    Das Theme Flucht und Geflüchtetet zieht noch stark in der Bevölkerung, das weiß auch Zeit-Online. Das war wohl kalkuliert und die „fehlenden Anführungszeichen“ würden auch in der Klassenarbeit Deutsch keine bessere Note bringen.

  10. @ anderer Thomas
    Sie mögen recht haben, dass das so verzerrend ausgelegt werden könnte.
    Ich kann nur versichern, in dieser Angelegenheit nicht ein einziges Wort mit MS oder seinen Mitarbeitern ausgetauscht zu haben. Meine Eindrücke beruhen einzig auf persönlichen Kenntnissen und Erfahrungen. Schade, dass das gleich so negativ ausgelegt werden kann. Das bestätigt im Grunde das, was ich in meinem ersten Posting angedeutet habe.

  11. So Fragen wie: „Wann dürfen wir wieder nach Schlesien?“ SCNR

    Man soll Leuten ja keine Bosheit unterstellen, wenn es auch Dummheit sein kann, aber hier fällt es mir schwer.

  12. @2 Aber mit MS haben wir endlich mal eine aufrichtige und unverbogene Persönlichkeit, die die sozialen Ungerechtigkeiten (die es trotz unseres Wohlstandes auch in diesem Land gibt) ernsthaft anpacken möchte.

    Es mag ja sein, dass Sie aufgrund ihres persönlichen Kontakts Martin Schulz für sympathisch halten. Wie man das oben zitierte ernst meinen kann, geht mir allerdings nur schwer in den Kopf…

    Nein, MS möchte das Thema soziale Ungerechtigkeit nicht ernsthaft angehen. Wenn das so wäre, hätte er sich auf dem Parteitag nicht mit Schröder, der eine Politik gegen Arbeitslose und Arbeitnehmer gemacht hat (und stolz in Davos mit dem von ihm mitgeschaffenen riesigen Niedriglohnsektor in D geprahlt hat) und der kleine Rentner zugunsten von privaten Versicherungskonzernen geschädigt hat und dafür unter anderem von Maschmeyer mit Millionen Euro für seine wohl eigentlich wertlosen Buchrechte belohnt wurde, verbrüdert.

    Der „Sozialdemokrat“ Martin Schulz ist in den Wahlkampf gegangen mit der „Forderung“, die Renten jetzt aber nicht noch weiter zu kürzen. Das muss man sich wirklich mal geben.

    Für wie bescheuert hält die SPD die Wähler eigentlich ?

  13. Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn Martin Schulz von sich aus das Thema Flüchtlinge hätte vermeiden wollen. Was ich schade finde ist, dass er mir nicht glaubhaft vermitteln kann, dass es mit ihm sozial gerechter zugehen wird als ohne ihn.

  14. Das Interessanteste ist, wie Scholz die Zeit seines Wahlkrampfes verschwendet:

    „Es sei lediglich darum gegangen, dass Schulz an diesem Tag mehrere Termine gehabt habe. Laut SPD-Terminkalender war er am Dienstag um 15.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Jena und um 18.30 Uhr in Landsberg bei einem Kleingartenverein. Dazwischen liegt etwa eine Autostunde Fahrt.“

    Klein, kleiner, Kleingartenverein. So wird das nix mit den großen Themen und den großen Reden.

  15. Kann mir mal jemand sagen, was die gestreifte Dame so intensiv mit MS diskutiert? Standen ja genug Journalisten mit ihren Zettelblöckchen, Mikrophonen und Kameras drum herum!

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