Alles Versager? Die mediale Sturzgeburt einer Studie

Der Medienwissenschaftler Michael Haller hat rund 35.000 Berichte über die sogenannte „Flüchtlingskrise“ erfasst, 1.700 Texte aus einem zwanzigwöchigen Zeitraum im Sommer 2015 im Detail auswerten lassen und drei verschiedene Inhaltsanalysen durchgeführt. Er hat die Methoden, das Vorgehen, die Befunde in einem fast 200-seitigen Papier veröffentlicht und am Ende die Ergebnisse seiner Untersuchungen in 20 Punkten zusammengefasst.

Aber seit vorgestern scheint es, als könnte man die ganze Arbeit in dem einen schlichten Satz zusammenfassen: „Die Medien haben in der Flüchtlingskrise völlig versagt“.

Das muss man vielleicht als das normale Missverhältnis zwischen wissenschaftlichen Arbeiten und ihrer öffentlichen Rezeption abtun, aber Haller ärgert sich darüber. Er hatte das eigentlich anders geplant. Und ganz besonders ärgert er sich über die „Zeit“, die er exklusiv vorab in die Arbeit hineinschauen ließ und die er dafür verantwortlich macht, dass seine Studie nun auf einen schlichten Satz reduziert wird, den er ablehnt.

Wie sehr Hallers Untersuchung zum Aufreger taugt, deutete sich schon im vergangenen Jahr an, als er Zwischenergebnisse bekanntgab. Um nun die fertige Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen, schien ihm die „Zeit“ der ideale Partner: Die Wochenzeitung ist nicht unmittelbar Thema der Arbeit, weil die sich auf die tagesaktuelle Medien konzentiert. Und „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo hat sich mit (Selbst-)Kritik an der angeblich zu affirmativen und aktionistischen Berichterstattung über die „Willkommenskultur“ hervorgetan.

Gestern sollte also ein gediegener Text in der Wochenzeitung erscheinen. Heute sollten andere wichtige Redaktionen die Studie bekommen, damit sie genug Zeit haben zum Lesen, um am Montag darüber zu berichten. Am Vormittag desselben Tages hätte die Otto-Brenner-Stiftung, mit der Haller bei der Untersuchung kooperiert, die Studie auf ihrer Internetseite zugänglich gemacht.

Soweit der Plan. Als ob die Medienwelt noch so funktionieren würde.

Natürlich gab die „Zeit“ vor ihrem Artikel am Mittwoch eine Vorabmeldung heraus, in der sie ihre Zusammenfassung zusammenfasste. Sie gab ihr die Überschrift:

Studie der Otto Brenner Stiftung: Medien haben in der Flüchtlingskrise versagt

Die Vorabmeldung wurde, teils inklusive dieser Formulierung, von Nachrichtenagenturen zusammengefasst und weiterverbreitet und von anderen Medien übernommen und weiter zugespitzt. Beim Branchendienst turi2 lautete die Überschrift dann:

Studie: Medien haben in der Flüchtlingskrise völlig versagt

Und so redete am Donnerstag alles über eine Studie, die angeblich das Ergebnis hatte, die Medien hätten in der „Flüchtlingskrise“ versagt – aber die Studie selbst war nirgends zu lesen, denn die sollte ja erst am Montag veröffentlicht werden. (Die Otto-Brenner-Stiftung hat den Termin angesichts der Aufregung eilig auf den heutigen Freitag vorgezogen.)

„Es ist passiert, was ich eigentlich vermeiden wollte“, sagt Michael Haller, „ich will ja kein Medienbashing betreiben.“ Das sei überzogen, ein „falscher Zungenschlag“. Thema seiner Untersuchung sei eine Entwicklung, die nicht neu sei, und die er mit der riesigen Fallstudie genauer untersucht habe: „Dysfunktionen des aktuellen Journalismus sorgen dafür, dass ein gesellschaftlicher Diskurs nicht mehr zustande kommt.“ Journalisten vernachlässigten ihre diskursive Funktion zugunsten von Rechthaberei.

Er hatte gehofft, dass die „Zeit“ das Thema „ausgeruht“ darstellt – stattdessen habe es die „blödsinnige, überspitzte Vorabmeldung“ gegeben. In einem Kommentar bei turi2.de wirft er „seriösen Medien“ vor, mit der Meldung genau das getan zu haben, „was wir als Problem ermittelt haben: dass Vorgänge einseitig und überzogen dargestellt werden.“

Vermutlich werde man die Zeile „Die Medien haben völlig versagt“ nun auf Websites der Journalistenhasser zu lesen bekommen – „und die Schraube der postfaktischen Vorurteilsbestätigungen dreht sich weiter“, so Haller.

Bei der „Zeit“ allerdings ist man sich keiner Schuld bewusst. Jochen Bittner, der Autor des Artikels, sagt, die Formulierung „Die Medien haben völlig versagt“, wie sie turi2.de gebrauchte, sei eine „unzulässige Zuspitzung“; die eigene Formulierung „Wichtige deutsche Tageszeitungen haben während der Flüchtlingskrise der Jahre 2015 und 2016 bei der kritischen Berichterstattung versagt“ sei aber eine zulässige Zusammenfassung.

Er verweist auf Hallers Aussage: „Große Teile der Journalisten haben ihre Berufsrolle verkannt und die aufklärerische Funktion ihrer Medien vernachlässigt.“ Und zitiert aus der Studie den Satz: „Bis Ende des Jahres 2015 wurden die Leistungen, die wir einleitend mit „diskursivem Journalismus“ umrissen haben, nicht erbracht.“ (Das bezieht sich allerdings auf die Regionalpresse.)

Zeigt das alles nun auch noch auf der Meta-Ebene, dass die Medien komplett versagen es problematische Dysfunktionen im aktuellen Journalismus gibt? Die Auseinandersetzung über die Fehlleistungen des Journalismus ist jedenfalls mindestens so verkorkst und von Lagerdenken geprägt wie die über die „Flüchtlingskrise“ an sich. Im vergangenen Jahr, nach der Veröffentlichung der Zwischenergebnisse, hat Haller immerhin den Eindruck gehabt, dass es nach den ersten Aufregungen eine zweite Phase gab, in der diejenigen, die sich wirklich interessierten, sich inhaltlich differenziert damit auseinandersetzten.

 

Übermedien wird in den nächsten Tagen über die Inhalte der Studie [PDF] berichten. Wir lesen sie noch.

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38 Kommentare

  1. viel Erfolg beim Lesen, Verstehen und Wiedergeben der Studie.

    Wenn es eine wissenschaftliche Arbeit ist, ist das gerade im Sommer besonders anstrengend.
    Daher: auch mal Pause machen und Eisessen gehen.

  2. Im vergangenen Jahr, nach der Veröffentlichung der Zwischenergebnisse, hat Haller immerhin den Eindruck gehabt, dass es nach den ersten Aufregungen eine zweite Phase gab, in der diejenigen, die sich wirklich interessierten, sich inhaltlich differenziert damit auseinandersetzten.

    Ist jetzt aber auch nicht so neu dieser Mechanismus. Wundert mich etwas, dass Herr Haller dann jetzt (wieder?) überrascht ist.

  3. Süß, der Gedanke, Medien könnten am Montag noch über eine Studie berichten, die am Donnerstag in der Zeit stand.

    Hat das Prof. Haller tatsächlich sinngemäß so geäußert?

  4. Nach dem Querlesen der Studie wage ich zu behaupten, dass es sich um einen recht seriösen Versuch handelt, quantitativ und qualitativ zu verstehen, was da für ein Unfall passiert ist. Die OBS hat schon Studien veröffentlicht, die wesentlich weniger seriös und ausgewogen waren.
    Alexander Grau hat ganz offensichtlich auch dieselbe Studie mindestens angelesen und findet sich darin nicht völlig zu Unrecht bestätigt. Was natürlich nicht ausschließt, dass andere in derselben Studie auch ein wenig Honig anderer Geschmacksrichtungen finden.

  5. @6. Schuldigung. Was für eine saudumme Frage von mir. Mich hätte dafür nach Angaben gut informierter Kreise die Taliban foltern sollen. Soweit laut Telefonat der Plan. Als ob…

  6. „Medien haben mit der Rezension einer Studie über das Versagen der Medien in der Flüchtlingskrise völlig versagt“

    Übermedien nicht; ich freue mich auf die Aufarbeitung der Studie.

  7. Ausgewogen ist diese Studie meiner Ansicht nach nicht im Geringsten. Beispielzitat aus dem Fazit (Seite 132): „Im analytischen Rückblick lautete die Kernbotschaft der Newsberichte in jenen Monaten: Einerseits ertrinken viele Tausend verzweifelter Flüchtlinge im Mittelmeer oder erreichen mit letzter Kraft die Grenzen Europas. Andererseits sind die EU-Staaten und ist die Regierungspolitik hilflos zerstritten, während in den östlichen Bundesländern eine gewalttätige Szene agiert. Diese wird pauschal als Dunkeldeutschland etikettiert und damit ausgegrenzt.“

    Der Tenor der Studie geht in meinen Augen vor allem in die Richtung: Bloß nicht pauschalisieren, sind ja nur besorgte Bürger. Journalist*innen hätten die Leute viel mehr zur Sprache kommen lassen müssen, stattdessen spielten die Medien sich als Moralwächter auf und grenzten „Fremdenfeinde“ aus. Hätten sie das nicht gemacht, wären die Leute jetzt nicht so mißtrauisch geg. „Mainstreammedien“.

    Es wird einerseits Bild gezeichnet, dass ich teils auch so wahrnommen habe, nämlich dass in Berichten hauptsächlich politische Akteure (hier „politische Elite“ genannt) zu Wort gekommen sind, sehr wenige Fachleute, wenige Betroffene. Aber gleichzeitig wird vor allem behauptet, dass die Medien quasi unentwegt wohlwollend geg. Geflüchteten berichtet hätten. Das ist einfach falsch oder mindestens eine problematische Dysfunktion dieser Studie.

    Denn für die Studie wurde die Berichterstattung zu zehn Ereignissen untersucht, siehe Tabelle S. 21. Von diesen zehn handeln mindestens sechs i.w.S. von Gewalt oder Stimmung gegen Geflüchtete bzw. deren Tod, z.B. Tod des Geflüchteten in Dresden, Tote im Mittelmeer, Rücktritt des Bürgermeisters in Tröglitz, Krawalle in Heidenau, Foto des toten Jungen am Strand von Bodrum. Das Fazit der Studie lautet dann (in meinen Worten): Journalist*innen befassten sich in den untersuchten Berichten (über diese Ereignisse und vier andere) nicht vollkommen neutral mit Rassisten bzw. „Asylkritikern“.

    Differenziert ist so ein Vorgehen für mich jedenfalls nicht.

    Ich habe die Berichterstattung 2015 und 2016 wenigstens zeitweise so wahrgenommen, dass öfter als bisher mal verschiedene Perspektiven dargestellt wurden, sie war trotzdem nicht im geringsten durchgehend und absolut pro Geflüchtete. Das suggeriert diese Studie aber, indem sie einen kleinen Ausschnitt der Medienberichterstattung zu Flucht und Asyl ziemlich verzerrt wiedergibt.

  8. Ich habe jetzt auch nur kurz in die Methodik geschaut, aber problematisch scheint mir auch zu sein, dass man sich beim Framing „Willkommenskultur“ auf die Regionalpresse gestützt hat.
    Kann mich erinnern in Studien zu Nachrichtenwert und Nachrichtenfaktoren gelesen zu haben, dass besonders in Regionalzeitungen weniger „negativ“ berichtet wird als in anderen Medien. Da besteht der große Gegensatz zu Auslandsnachrichten: Aus dem Ausland kommen bevorzugt negative Nachrichten, mit den Nachrichtenfaktoren Schaden, Negativität, Konflikt usw. Relativ wenig Kontext, wenig „normale Leute“, sondern eher Elitepersonen, die sprechen dürfen.
    In Regionalzeitungen ist eher das umgekehrte Bild: die eigene Region wird nicht so stark kritisiert, wie die „Fremde“.
    Dass dann über „Willkommenskultur“ eher positiv berichtet wird ist klar: es geht um lokale Vereine, Organisationen wie das Rote Kreuz usw., den Bürgermeister usw usw. Da wird anders berichtet als über die Balkanroute, das ist doch klar.

    Ich bin kein Spezialist was Studien angeht, aber es erscheint mir erstmal zweifelhaft, dass man als Untersuchungsgegenstand unterschiedliche Medien verwendet hat, je nach dem Gegenstand, den man gerade untersuchen möchte. (Auf den ersten Blick fehlen mir da auch die wissenschaftlichen Begründungen dafür)

  9. Hier eine weitere Stimme zur Studie, die sich sogar explizit mit einem Zitat auf den Beitrag oben in diesem „bunten Medienobservierungsblog“ :-) bezieht.
    Alexander Wallasch macht aus meiner Sicht den Fehler, den Autor der Studie zu sehr mit der Otto-Brenner-Stiftung gleichzusetzen. Es gibt aber durchaus die Möglichkeit, dass die OBS mit ihren Intentionen von Haller nicht exakt das bekommen hat, was sie erwartet hatte, sondern etwas zu Kritisches. Und Wallasch (den ich sonst durchaus als scharfen Kritiker schätze) ist in diesem Fall etwas sehr gekränkt, dass Tichys Einblick wieder nicht erwähnt wurde. Verständlich, aber letztlich keine ganz sachliche Auseinandersetzung mit Hallers Arbeit!

  10. Herr Müller, Sie haben doch ein eigenes Blog, in dem Sie nach Herzenslust Wallaschs nicht-so-gelungene Beiträge auf „Tichys Einblick“ verlinken können. Warum müssen Sie das hier tun?

  11. @ Stefan Niggemeier #13
    „Warum müssen Sie das hier tun?“
    Müssen nicht. Das Wollen reicht aber nicht für einen eigenen Beitrag zu dem Thema. Ich hätte inhaltlich gerne bei Tichy kommentiert, mache das aber nicht mehr, seitdem dort die Kommentare über Disqus laufen. Wallasch scheint ja auch hier zu lesen :-)

  12. @ Stefan Niggemeier
    „Umstellung unseres Kommentarsystems auf Disqus“
    Der war richtig gut.
    Ich sehe tatsächlich die Unfreundlichkeit nicht ganz, die darin bestehen soll, die Filterblasen zu löchern. Und wenn dann die andere Filterblase noch solche Schwächen zeigt….

  13. @Andreas Müller: Sie würden eigentlich gern mit Herrn Wallasch über seinen nicht gelungenen Text auf einer rechten Plattform diskutieren, machen das aber nicht, weil Ihnen das Kommentarsystem dort nicht gefällt. Also schreiben Sie das stattdessen hierhin und denken, dass der Herr Wallasch schon lesen wird. Verstehen aber nicht, was daran unfreundlich sein soll.

    (Vorschlag: Antworten Sie nicht auf diesen Kommentar. Probieren Sie mal, ob Ihnen das gelingt.)

  14. Wenn Sie es wirklich für eine große Unfreundlichkeit halten, dann hauen Sie diese Kommentare einfach weg. Ich hätte dafür Verständnis.
    Sie haben ja (spätestens) jetzt gesehen, dass Wallasch Sie (sinnentstellend) zitiert hat:-)

  15. Andreas Müller ist zum Linkdropping hier, weil sein eigener Blog nicht läuft, ich sag’s seit 2 Monaten oder so.
    Meinung ist bei ihm so flexibel, wie sie aus PR Sicht eben sein muss, um die maximale Menge Menschen auf den eigenen Blog zu lenken.
    Und was provoziert schon mehr, als ein Link zum Chef-Provokateur Tichy?

    Wenn SN Ihre Kommentare löschte, gäb‘ es doch nur wieder Zensur-Mimimi.
    Das doch grundsätzliche Methode: Provozieren, bis man unfreundlichen Gegenwind bekommt und sich dann über den Diskussionsstil beschweren.

    Die Zielgruppe scheint sich ganz wohl zu fühlen, in der der Opferrolle.
    Klar, man muss inhltlich nichts beitragen; unproduktives Nörgeln und Status-Quo-Whataboutism reicht da völlig.
    Tichy halt.

  16. @22 Anderer Max
    Niemand muss den Link öffnen und sich mit dem anderen Blog beschäftigen. Als SN noch seinen eigenen Blog führte, gab es auch schon immer wiederkehrende Kommentare von Leuten, die ihre weniger erfolgreichen Blogs damit pushen wollten. Herrn Müller würde ich das aber als sekundäre Motivation unterstellen, in erster Linie, so denke ich, freut er sich über das Feedback, dass er hier bekommt, erst recht, wenn es in Gegenwind ausartet und er seine durchaus vorhandene Begabung zur Rhetorik ausleben kann. Er provoziert gerne und Provokation muss ja nicht immer negativ besetzt sein, dass liegt im Auge des Betrachters.
    Ob letztlich eine Provokation vorliegt, wird aber nicht vom Provokateur entschieden, sondern vom Provozierten.
    Letztlich sind Sie derjenige, der entscheidet, ob er einen hingeworfenen Handschuh aufnimmt. Und da sich der Ehrenkodex seit dem Mittelalter drastisch geändert hat, ist es heutzutage keine Schande, den hingeworfenen Handschuh einfach mal liegen zu lassen, vor allem dann, wenn sie von einer einzigen Person an jeder Ecke geworfen werden.

  17. at JUB 68

    Zur Müllerschen Eigenwerbung: Viel Echo wird das nicht haben, letztlich gibt es da ja eh nicht viel zu entdecken, insofern halte auch ich das für ein eher sekundäres Motiv.

    Für Andreas Müller ist Übermedien eine Art Wirtstier. Er weiß schon selbst, daß er nicht überreizen darf – bei aller Liebe zur Provokation und seinem Hang, nahezu jeden Thread zu erobern. Manchmal geht aber der Gaul mit ihm durch, wenn er um Diskurshoheit bemüht ist und/oder seine rechten Lieblinge platzieren möchte. Der Hinweis von Stefan Niggemeier (19) war m.E. völlig legitim und dürfte seinen Zweck nicht verfehlt haben (wenn auch vermutlich bestenfalls temporär).

  18. Wird es noch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Studie seitens Übermedien geben?

  19. Wenn Interesse an der Auseinandersetzung mit Hallers Studie besteht, hier ein Hinweis in eigener Sache: Die Neuen deutschen Medienmacher (NdM), deren Geschäftsführerin ich bin, haben eine kritische Replik auf Hallers Studie von Medienwissenschaftlerin Christine Horz veröffentlicht.
    Ihr Fazit: „Gerade die Undifferenziertheit der Studie ist eine entscheidende Schwachstelle und führt zu argumentativ ähnlichen Frames des rechten Spektrums, statt die Beobachtungen des empirisch nachgewiesenen Medienversagens (wie die nicht zu Wort kommenden Betroffenen) deutlich zu betonen.“
    http://www.neuemedienmacher.de/pressemitteilung-neue-deutsche-medienmacher-kritisieren-besorgten-wissenschaftler/
    Replik von Dr. Horz steht unten auf der og. Seite, gleich nach der Stellungnahme der NdM zur Studie und Hallers Antwort darauf.
    Direkt zum PDF: http://www.neuemedienmacher.de/wp-content/uploads/2017/07/Haller-auf-dem-Prüfstand_Horz.pdf

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