Was ist, wenn man der AfD doofe Fragen stellt

Nun doch da: Malu Dreyer (SPD, 2.v.r.)
Nun doch da: Malu Dreyer (SPD, 2.v.r.) Screenshot: SWR, 13.3.2016

Nun musste sie also doch ran. Vor der Wahl hatte sich Malu Dreyer (SPD), die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin, noch geweigert, mit der AfD im Fernsehen aufzutreten. Bei der so genannten Elefantenrunde am Donnerstag im SWR, zu der alle Spitzenpolitiker erschienen, war Dreyer die einzige, die fehlte. Sie kniff also. Doch seit diesem Sonntagabend ist die AfD nicht mehr wegzuschweigen. In allen drei Bundesländern, in denen gewählt wurde, zieht sie mit zweistelligen Ergebnissen in die Landtage ein. Und so war Dreyer am Sonntag also doch mal ins SWR-Studio gekommen. Nur zwei Plätze weiter stand der von ihr so gefürchtete AfD-Kontrahent Uwe Junge.

Und was soll man sagen: Es hat gar nicht weh getan. Dreyer gab sich plötzlich gelassen. Die Auseinandersetzung mit der AfD werde man nun im Parlament zu führen haben. Wie andere in anderen Parlamenten auch. Dass Dreyer und weitere Politiker sich trotzdem noch winden, mit der AfD zu debattieren, steht beispielhaft für den Umgang mit der Partei, auch unter Journalisten.

Angst spielt da eine Rolle, die Angst, wieder als Lügen– oder Pinocchiopresse bezeichnet zu werden, die etwas verschweige. Wie oft wurde an diesem Wahlabend, wenn noch jemand von der AfD fehlte, betont, dass der aber eingeladen sei und ganz bestimmt gleich da. Als Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat André Poggenburg beim MDR kurz fehlte, offenbar weil er sich noch bei einem anderen Interview befand, betonte der Moderator, Poggenburg sei eben nur „verloren gegangen“, komme aber ganz bestimmt noch vorbei, ganz bestimmt, denn eingeladen, wissen Sie, ist er.

In der ersten MDR-Talkrunde nach 18 Uhr war Poggenburg ja auch gleich da gewesen, beim MDR. Er hatte mit seiner Landes-AfD eben, in der Prognose, fulminant abgeräumt. Und der Moderator drehte sich zu ihm und sprach:

Herr Poggenburg, wir wollen, bevor wir weiter über mögliche Bündnisse reden, auch mit Ihnen reden. Das steht Ihnen, denke ich, schon deshalb zu, weil sie einen ganz großen Sprung gemacht haben in den Ergebnissen.

Nun ja, ähm: Sicher steht ihm das zu. Die AfD ist der große Wahlsieger an diesem Abend, demnach stehen ihre Vertreter ganz selbstverständlich in den Nachwahlrunden, wie die anderer Parteien auch, aber damit müssen sich manche erst noch abfinden. Und so richtig weiß man offenbar nicht, wie und was man mit ihnen reden soll. Der MDR-Moderator fragte Poggenburg später zum Beispiel noch, ob er Respekt davor habe, eine Fraktion zu bilden. Er fragte das mit ungläubigem Unterton, als wäre es fast undenkbar: „Haben Sie Respekt davor?“ Poggenburg: „Ja.“ Kurze Pause. Moderator: „Okay.“

MDR-Wahlrunde mit AfD

MDR-Wahlrunde mit AfD Screenshot: „MDR extra“ 13.3.2016

Es gab auch gute Beispiele gestern, wie man mit der AfD reden kann, zum Beispiel im SWR Baden-Württemberg, wo der Moderator ruhig und sachlich Fragen stellte, nachhakte, und dabei nicht so planlos wirkte wie manch anderer. Plan- und Ideenlosigkeit gegenüber einer populistisch agierenden Partei wird sofort abgestraft: Mehrfach wurden die AfD-Vertreter auf ihren Umgangston angesprochen, auf Formulierungen. Kann man machen, ist aber eine Vorlage für die AfD, sich im Gegenzug über den schroffen Ton ihren Mitgliedern gegenüber zu mokieren. Sich als Verfolgte zu bemitleiden.

Die AfD, wie sie ist, argumentiert, was sie vorhat – all das kann natürlich auch Journalisten, zumal solche mit Haltung, aus der Fassung bringen. Die AfD trägt einen Gutteil Mitschuld daran, wie Journalisten auf sie reagieren. Seit Monaten überzieht sie Pressevertreter mit pauschaler Kritik, wundert sich aber, wenn sie es pauschal zurückbekommt. Dennoch: Ein Moderator wie jener beim SWR in Rheinland-Pfalz, der seine Abneigung der AfD gegenüber so sehr zur Schau stellt, wird das Verhältnis nicht verbessern, im Gegenteil. Er liefert weitere Argumente für das Ausgrenzungs-Mimimi. Obendrein macht er in seiner offenen Herablassung eine unprofessionelle Figur.

In der ersten Talkrunde dort fehlte noch ein Vertreter der AfD, in der zweiten und dritten war dann, stellvertretend für den Spitzendandidaten Uwe Junge, Jan Bollinger gekommen, der Pressesprecher. Die erst Frage lautete, ob er denn „eine grobe Ahnung“ davon habe, was nun „auf ihn zukomme“. Junge wurde das später auch noch mal gefragt. Und natürlich wissen beide, was sie erwartet. Bei der zweiten Frage, später, wusste der Moderator nicht mehr, als lachend zu fragen, ob die AfD überhaupt die „zehn, elf, zwölf Abgeordneten“ habe, die nun in den Landtag einzögen. „Zwölf“, grinste Bollinger. Und: „Wir haben 30 auf der Liste. Das haben Sie sicherlich gesehen, ne?“

Doch der Moderator ließ sich nicht in ein Konzept bringen: „Ihnen ist natürlich klar, dass die anderen Parteien, ich sag mal: nicht so begeistert sind“, sagte er und fasste noch mal nach: „Das ist ihnen schon klar, oder?“

Klar ist das Bollinger klar, wie es jedem AfD-Politiker klar ist. Sie würden doch ohnehin ausgegrenzt, klagte dieser dann, die Vorlage dankbar annehmend, und sprach weiter, dass sie nun aber den Wählern dankten; dass sie viel für die Demokratie getan hätten, weil sie Nichtwähler an die Urnen geholt hätten; und dass sie nun „Politik für den Bürger“ machen wollten. Das passiert, wenn man der AfD doofe Fragen stellt. Sie nutzt sie, um sich zu verkaufen. Und nach außen muss es so aussehen, als würde diese Partei, trotz ihres Erfolgs, immer noch nicht ganz ernst genommen.

Der Reporter, der für Phoenix zur Bundes-AfD gefahren war, mühte sich etwa, den Erfolg der AfD klein zu reden, was seine Interviewpartner, Frauke Petry und Beatrix von Storch, eher amüsierte. Es gebe „natürlich große Erfolge im Westen“, räsonierte der Reporter, aber ja vor allem in Sachsen-Anhalt, was ihn zu der Frage führte, ob die AfD also nicht „doch wieder eine Ost-Partei“ sei. Eine steilere Vorlage, ihren Triumph vor einer Kamera zu feiern, kann man Frauke Petry nicht machen. Und Beatrix von Storch fragte der Reporter, ob sie das Ergebnis überrasche. Er fragte das echt. Eine Woche nach den Kommunalwahlen in Hessen, und nachdem der AfD über Monate in Umfragen vorausgesagt worden war, dass sie abräumt.

Interviewfragen, die nicht wundern, wenn man schon nachmittags Phoenix gesehen hatte. Der Moderator begrüßte eine „entzückende junge Dame“, namentlich Tanja Huber, die „pfälzische Weinprinzessin hier aus Rheinland-Pfalz“. Und dann folgte ein beschwingter Promille-Plausch: Was eine Wein-Prinzessin denn so mache, wollte der Moderator wissen. Welche Sorten gerade „en vogue“ seien. Ob Riesling nicht so ein bisschen angestaubt wirke. Und was man sich darunter vorzustellen habe, wenn im Wahlprogramm der CDU etwas von „Weinanbau 4.0“ stehe.

Aha, da war er also, der Bezug: Phoenix ließ sich das Wein-Wahlprogramm der ehemaligen Weinkönigin und CDU-Kandidatin Julia Klöckner von der amtierenden Weinprinzessin erklären. Gebracht hat es alles nichts. Und das investigative Geschick der Redaktion reichte leider nicht, sich auch noch die Klöckner insgesamt erklären zu lassen, wie der Moderator ausgangs gestand:

Ich durfte Frau Huber, das haben wir vorher abgesprochen, die Frage nach der Weinkönigin, die dann später Spitzenkandidatin geworden ist, nicht stellen. Aber da kann man mal sehen, wie weit man doch kommen kann.

Die amtierende Weinprinzessin hat es schon mal ins Phoenix-Studio geschafft, wo ihnen zwischen drei und halb vier am Sonntag entfallen sein muss, wieso sie noch mal eine Weinprinzessin in den Wahl-Talk laden.

Wobei: Irgendwen einzuladen, der irgendwas sagt, das läuft ganz gut. Neben der Weinprinzessin kam bei Phoenix auch noch Schauspieler Hans Jochen Wagner zu Wort, der als „zukünftiger Tatort-Kommisar“ angekündigt wurde und in dieser Funktion nun Bewertungen abgab. Oder die Schauspielerin Ursula Cantieni, die der SWR zwei Mal vors Mikro bat. Cantieni spielt in der fiktionalen SWR-Serie „Die Fallers – Eine Schwarzwaldfamilie“ mit, die sonst am Sonntagabend läuft. Heute habe sie dann also frei, sagte die Moderatorin ganz ernsthaft, und Canieni spielte flugs vor der Wahlkamera, wo sie die nationale Lage mit einem interessanten Bild illustrierte: „Die Welle bringt das Fass zum Überlaufen, ne?“, sagte sie und wendete sich mahnend an die AfD.

Die Rechtspopulisten sind nun also da. Seit gestern noch deutlicher als vorher. Journalisten werden nun nicht umhin kommen, ebenso wenig wie Politiker, sich mit der Partei und ihren Abgeordneten, auch face-to-face in Wahlrunden, auseinanderzusetzen. Am Ende hilft da nur eins: Sie mit Fakten zu konfrontieren, sie zu stellen, statt der AfD Vorlagen zu liefern, sich als Opfer einer Medienkampagne aufzuspielen. Vielleicht kommt dann auch die AfD irgendwann auf den Zweig, dass sie nun liefern muss, statt die Medien pauschal zu diskreditieren. Mit Klagen ist es nun auf allen Seiten vorbei.

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Medien besser kritisieren.

33 Kommentare

  1. Ich hätte nach dieser Landtagswahl nirgends lieber als hier einen Artikel zum Thema lesen wollen. Denn hier sind Blickwinkel und Fokussierung so gewählt, dass ich das Gefühl von Relevanz nur sehr selten verliere. Danke dafür, für die gute Arbeit. Das Abo ist eh schlechtesgewissenmachend niedrig, sollten Sie dieses Niveau halten können.

  2. Der Einschätzung kann ich nur beipflichten. Ähnlich sieht es bei vielern der großen Zeitungen heute aus. Sie versuchen, die AfD auf den Titelblättern möglichst klein zu halten und sowohl bild- als auch textmäßig andere Schwerpunkte zu setzen – was doch am Ende der AfD und dem Lügenpresse-Vorwurf nur wieder in die Hände spielt.

  3. „Am Ende hilft da nur eins: Sie mit Fakten zu konfrontieren, sie zu stellen, …“ Und genau da haben unsere etablierten Parteien vom Mitte-Block ein Problem, nämlich die Fakten. Denn sie selbst mögen ja auch nicht mit den Fakten konfrontiert werden, was ihre Politik der letzten Jahrzehnte angerichtet hat. Sie bieten ja selbst genau so wenig eine Alternative wie sie die AfD bietet, nein, sie nennen ihre Politik sogar alternativlos ! Und der Mitte-Block (CDUCSUGrüneSPDFDP) wird sich jetzt noch enger zusammenschließen und große Koalitionen der Kleinparteien bilden. Und sie werden sich weiterhin gegenseitig loben, denn sie sind ja die guten !

  4. Meiner Einschätzung nach ist dieser Opfermythos (»Wir werden ausgegrenzt, die Meinung der schweigenden Mehrheit wird medial ignoriert …«) ein fester Bestandteil rechter Ideologie, besonders wenn sie sich im Graswurzelstatus befindet. Sobald die AfD überall entsprechende Anteile in den Landtagen und vielleicht bald im Bundestag hält, wird nicht nur über sie, sondern geradezu zwangsweise mit ihnen geredet werden (müssen). Für die Selbstdarstellung der AfD macht das freilich keinen Unterschied: Die Kraft, die sie vorher aus ihrem angeblichen Opferstatus gezogen hat, zieht sie dann anschließend daraus, dass ihre politische Macht selbst den verhassten linksgrünen Zwangsgebührenrundfunk dazu zwingt, in jede Talkrunde auch einen AfD-Vertreter zu setzen.

    Ich glaube, dass es einen Punkt gibt, an dem sich Diskussionen erledigen, zum Beispiel bei mangelnder Diskussionsbereitschaft. Bislang haben sich viele Medien jedoch wenig Feinfühligkeit gezeigt, wenn es darum ging, diesen Punkt zu finden. Dort, wo die AfD argumentativ greifbar ist, ist es natürlich wichtig, Faktenwissen und Kompetenz zu zeigen.

  5. Jetzt fehlt nur noch die längst überfällige Analyse, die endlich den Zusammenhang zwischen dem überproportionalen Aufstieg der Partei im Sendegebiet des Mittelmäßigen Rundfunks mit dessen Verdummungsprogramm aus allen Rohren belegt.

  6. Sie haben recht, es ist eine saublöde Idee, Tatort-Kommissare in Wahlabendsendungen einzuladen. Vielleicht hätte mir der Artikel besser gefallen, wenn es nur darum gegangen wäre.

    Der Klugscheißerkommentar zuletzt: … und wandte sich mahnend an die AfD.

  7. Ich finde auch, dass man nicht völlig vergessen darf, dass auch die etablierten Parteien ja weder frei sind von Rechtspopulismus (Ich schaue vor allem in deine Richtung, CDU/CSU.) sind, noch überhaupt ein Hort seriösen Umgangs mit Fakten, Argumenten und der Öffentlichkeit. Sie sind dabei zwar – wie Etablierte das ja häufig an sich haben, weil sie es sich leisten können – nicht so geschmacklos wie die AfD, und überhaupt viel gemütlicher, aber ich finde, wer so Politik macht, hat der AfD den Weg geebnet.
    Ich persönlich bin ja heilfroh, dass die wenigstens keinen charismatischen Protagonisten haben und dass ihr Trump-Effekt deshalb ohne Trump auskommen muss, sehe aber trotzdem im derzeitigen System kein Mittel gegen dieses Unkraut.

  8. Was hat „die Politik“ denn „angerichtet“?

    Fragen an AfD Politiker, die ich stellen würde, wäre ich Journalist:
    – Ein Schießbefehl an ein deutschen Grenze – Wie muss ich mich als 18-jähriger Wehrdienstleistender das vorstellen? Werde ich per Gesetz dazu gezwungen auf Kinder zu schießen, wenn die AfD an die Macht kommt?
    – Sie fordern mehr Solidarität für Landsleute – also einen nationalen Sozialismus. Wie unterscheidet sich Ihr „nationaler Sozialismus“ von dem bekannten „Nationalsozialismus“ der 30er und 40er Jahre?
    – Was unterscheidet Patriotismus von Nationalismus in Ihren Augen?
    – Wen genau bezeichnen Sie als „wir“? Sind damit auch die türkisch-stämmigen, russisch-stämmigen, italienisch-stämmigen, etc. Deutschen gemeint, also die Kinder und Kindeskinder der vor langer Zeit eingeladenen Gastarbeiter zum Beispiel?
    – Wie definieren Sie „deutsch“?
    – Sie fordern die Einführung von Zwangs-Schwangerschafs-Quoten für Deutsche Frauen nach chinesischem Vorbild, anders lässt sich „Deutschland hat zu wenig Kinder.“, nicht erklären. Oder sind Sie für Zuwanderung, um dem demografischen Wandel vorzubeugen?
    – Sie stellen den innerdeutschen Sicherheitsaspekt über die persönliche Freiheit des Einzelnen. Auf welche freiheitlichen Einschränkungen müssen wir uns durch die „erweiterten Eingriffsmöglichkeiten“ von Exekutive und Jurisdiktion nun einstellen?
    – Sie fordern die stärkere Berücksichtigung von Kindern bei der Rentenberechnung, wie stelle ich mir das vor? Gilt dies auch für nicht-deutsche Familien, die in die deutschen Sozialsysteme einzahlen?
    – Sie fordern „Volksabstimmungen nach schweizer Vorbild, insbesondere bei Befugnisfragen der EU.“ Die Schweiz ist nicht in der EU. Welche konkreten Vorbilder meinen Sie also? Die Abstimmung zum Minarettverbot?
    – „Das Volk soll den Willen der Parteien bestimmen, nicht umgekehrt.“ – Dies ist zunächt einmal eine sehr unkonkrete Phrase. Was meinen Sie damit? Wie genau wollen Sie dies umsetzen? Wozu benötigt man Parteien, wenn per Volksentscheid über deren Programm entschieden wird? Geht das nicht in Richtung einer SED-Einheitspartei? Wie stellen Sie sich einen Parteienpluralismus unter diesen Umständen vor? Die kollidiert doch sicher mit der deutschen Verfassung, (zu der Sie sich ja bekennen) oder?
    – „Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes.“ Wie sehen Ihre Pläne hierzu aus? Sie bekennen sich kontroverserweise zur EU und sagen „Wir bejahen ein Europa souveräner Staaten mit einem gemeinsamen Binnenmarkt.“
    Wie soll das gehen, eine EU ohne freie Grenzen, aber dennoch mit gemeinsamem Binnenmarkt? Ganz abgesehen von der Mehrbelastung für (steuerzahlende) Unternehmen durch den von Ihnen geforderten Ausbau von Regulierung (Währungsumrechnungen, Zölle, etc.), die sich zwangläufig ergeben?
    – Die Abschaffung des Euros wertet gleichzeitig die daraus resultierenden nationalen Währungen ab. Wie wollen Sie dem Relevanzverlust des deutschen Finanzmarketes entgegenwirken? Wir dadurch denn nicht auch der Wirtschaftsstandort Deutschland erheblich geschwächt? Wie groß werden die Steuerausfälle der großen deutschen Banken sein, dazu muss es ja bei Ihnen interne Modellrechnungen geben, oder nicht?

    Wenn ich mir die Implikationen der AfD Forderungen so anschaue, fallen mir noch direkt 3000 weitere sachliche Fragen ein, die keiner Diffamierung meines Gegenübers benötigen.

  9. Keine Antwort ist natürlich auch eine Antwort – aber nur wenn die Frage gestellt wurde.

  10. @Anderer Max
    Uninformiert in eine Diskussion zu gehen, ist selten gut. Deine Afd-Programmpunkte solltest du mit dem AfA-Parteiprogramm abgleichen, du scheinst auf populistische Propaganda reingefallen zu sein. Bei so krassen Forderungen hätten selbst die etablierten Politiker leichtes Spiel gehabt.

    http://www.alternativefuer-bw.de/wp-content/uploads/Landtagswahlprogramm_AfD_2016.pdf

    Um Konservativismus zu verstehen, empfehle ich einen Rückblick auf die Wahlkämpfe der 50er.

    „Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muß sie als Einheit sehen“

    Bundespräsident Theodor Heuss

    Schau Dir mal das Wahlplakat an oder google mal Adenauer und Abendland.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Abendland#Nach_dem_Zweiten_Weltkrieg_und_1950er_Jahre

  11. @#9
    Sie fordern „Volksabstimmungen nach schweizer Vorbild, insbesondere bei Befugnisfragen der EU.“
    Ja, sehr gute Idee. Man könnte in diesem Zusammenhang auch nach Dänemark, Irland, Frankreich oder den Niederlanden fragen, die schon zu EU-Fragen abgestimmt haben, während Deutschland bisher immer den obrigkeitsstaatlichen Weg vorgezogen und den Wähler entmündigt hat.
    Demokratie liefert aber bessere Ergebnisse und befriedet Streit, wie gerade auch die jüngste Volksabstimmung in der Schweiz wieder aufs Schönste gezeigt hat: Deutsche Medien haben den Teufel in den buntesten Farben an die Wand gemalt, den die Schweizer dann mit einer Klatsche nach Hause geschickt haben. Daran kann man sehen, wer wirklich Angst hat vor Demokratie und entsprechend hetzen muss.

  12. @Anderer Max (Nummer 9):

    Sie eignen sich mit unterschwelligen Fragen und starker Provokation schon sehr gut als ‚Systemjournalist‘ ;)

    Ich bin kein AfD-Wähler oder Sympathisant (und finde es ziemlich traurig, diesen Disclaimer nutzen zu müssen), möchte aber dennoch gerne ein paar Anmerkungen und bessere Fragen anbieten. Was sie dann draus machen, ist ihre Sache :) Grundtenor meiner Alternativfragen besteht in einer gewissen offenen Neugier. So hat der Gesprächspartner genügend Zeit, sich selbst auf Glatteis zu bringen.

    – Ein Schießbefehl an ein deutschen Grenze – Wie muss ich mich als 18-jähriger Wehrdienstleistender das vorstellen? Werde ich per Gesetz dazu gezwungen auf Kinder zu schießen, wenn die AfD an die Macht kommt?

    –> Das geht aus meiner Sicht schon ziemlich stark ans eingemachte. Als Leser habe ich mich dabei sehr unwohl gefühlt (wohl beabsichtigt) und gemerkt, dass ich als hypothetischer Ansprechpartner hier schon keine Lust mehr hätte, weiter zu diskutieren.
    Ich würde hier etwas neugieriger vorgehen: ‚Es gab ja eine Kontroverse um den Schusswaffengebrauch. Wie ist die derzeitige gesetzliche Lage? Was würden sie daran ändern? Was erhoffen sie sich davon? Wären sie bereit, entsprechenden Grenzschutzdienst mit allen sich daraus ergebenden Verpflichtungen zu leisten? Aus welchen Gründen (nicht)?‘

    – Sie fordern mehr Solidarität für Landsleute – also einen nationalen Sozialismus. Wie unterscheidet sich Ihr „nationaler Sozialismus“ von dem bekannten „Nationalsozialismus“ der 30er und 40er Jahre?

    –> Hier arbeiten sie schon mit einer ganz schön gewagten Unterstellung (Solidarität für Landsleute = nationaler Sozialismus). Sie wollen doch die AfD vorführen und nicht ihre eigenen Gedanken auf andere abbilden? ;)
    Auch hier wieder Alternativ: ‚Sie fordern mehr Solidarität für Landsleute – Was heißt Solidarität für sie? Was stellen sie sich darunter vor? Was beinhaltet dies? Können sie das an einigen Beispielen greifbarer machen?‘
    Wenn unbedingt eine Referenz zur NS-Zeit sein muss: ‚Jetzt könnte man ihre Beschreibung als eine Art nationalen Sozialismus auffassen. Was sagen sie dazu? Auf welche Weise grenzen sie sich von anderen nationalen Sozialismen ab?‘

    – Was unterscheidet Patriotismus von Nationalismus in Ihren Augen?

    –> Sehr schön :) Hier habe ich nichts zu meckern.

    – Wen genau bezeichnen Sie als „wir“? Sind damit auch die türkisch-stämmigen, russisch-stämmigen, italienisch-stämmigen, etc. Deutschen gemeint, also die Kinder und Kindeskinder der vor langer Zeit eingeladenen Gastarbeiter zum Beispiel?

    –> Hier empfinde ich die Auswahl schon wieder als zu eingrenzend.
    Wieder Alternativen: ‚Sie reden oftmals im Plural von wir: Wen meinen sie damit? Wen nicht? Gibt es eine Möglichkeit, wie die nicht gemeinten zur Gruppe der gemeinten hinzukommen können? Wo ist die Grenze vom Ihr zu Wir?‘

    – Wie definieren Sie „deutsch“?

    –> Auch schön kurz und knackig :) Sollte vielleicht wesentlich eher gefragt werden.

    – Sie fordern die Einführung von Zwangs-Schwangerschafs-Quoten für Deutsche Frauen nach chinesischem Vorbild, anders lässt sich „Deutschland hat zu wenig Kinder.“, nicht erklären. Oder sind Sie für Zuwanderung, um dem demografischen Wandel vorzubeugen?

    –> Hier wird es gleich wieder garstig :( Das klingt auch wieder nach sehr viel Interpretation und Konfrontation des Gegenübers mit Schlussfolgerungen aus den eigenen Gedanken, ohne dass der andere die nachvollziehen kann. Es sei denn, es gibt konkrete Quellen dazu. Da wäre es schön, die mit zu referenzieren.
    Wieder alternativ: ‚Sie schreiben, dass Deutschland zu wenig Kinder hat. Auf welche Weise wollen sie dem Abhilfe schaffen? Gibt es noch weitere denkbare und auch machbare Möglichkeiten? Welche Vorbilder haben sie dahingehend?‘

    – Sie stellen den innerdeutschen Sicherheitsaspekt über die persönliche Freiheit des Einzelnen. Auf welche freiheitlichen Einschränkungen müssen wir uns durch die „erweiterten Eingriffsmöglichkeiten“ von Exekutive und Jurisdiktion nun einstellen?

    –> Auch hier würde ich einen Gang zurückschalten und eher so vorgehen (um mal eine Alternative zu ‚Alternative‘ anzubieten :)): ‚Welche erweiterten Eingriffsmöglichkeiten meinen sie? Welche Auswirkungen hätte das auf den einzelnen Bürger im besten Fall? Und im schlimmsten Fall? Welche Einschränkungen würden sie für sich gerne in Kauf nehmen? Welche noch? Wo wäre für sie eine persönliche Grenze erreicht? Können sie das etwas konkreter ausformulieren? Was ist mit den Leuten, bei denen wesentlich eher eine Grenze überschritten wird? Und mit denen, wo es wesentlich später passiert?‘

    – Sie fordern die stärkere Berücksichtigung von Kindern bei der Rentenberechnung, wie stelle ich mir das vor? Gilt dies auch für nicht-deutsche Familien, die in die deutschen Sozialsysteme einzahlen?

    –> Hier kann ich nicht meckern :) Zudem, alles andere als ein ‚Ja‘ bei der zweiten Frage wäre sehr überraschend…

    – Sie fordern „Volksabstimmungen nach schweizer Vorbild, insbesondere bei Befugnisfragen der EU.“ Die Schweiz ist nicht in der EU. Welche konkreten Vorbilder meinen Sie also? Die Abstimmung zum Minarettverbot?

    –> Die zweite Frage finde ich wieder deplatziert. Viel interessanter ist doch die Frage: ‚Was machen sie, wenn eine Volksabstimmung nicht zu dem erhofften Ergebnis führt?‘

    – „Das Volk soll den Willen der Parteien bestimmen, nicht umgekehrt.“ – Dies ist zunächt einmal eine sehr unkonkrete Phrase. Was meinen Sie damit? Wie genau wollen Sie dies umsetzen? Wozu benötigt man Parteien, wenn per Volksentscheid über deren Programm entschieden wird? Geht das nicht in Richtung einer SED-Einheitspartei? Wie stellen Sie sich einen Parteienpluralismus unter diesen Umständen vor? Die kollidiert doch sicher mit der deutschen Verfassung, (zu der Sie sich ja bekennen) oder?

    –> Hier finde ich die Frage nach der SED-Einheitspartei deplatziert, genauso wie die letzte Frage. Lässt man die weg, ist es rund :)

    – „Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes.“ Wie sehen Ihre Pläne hierzu aus? Sie bekennen sich kontroverserweise zur EU und sagen „Wir bejahen ein Europa souveräner Staaten mit einem gemeinsamen Binnenmarkt.“
    Wie soll das gehen, eine EU ohne freie Grenzen, aber dennoch mit gemeinsamem Binnenmarkt? Ganz abgesehen von der Mehrbelastung für (steuerzahlende) Unternehmen durch den von Ihnen geforderten Ausbau von Regulierung (Währungsumrechnungen, Zölle, etc.), die sich zwangläufig ergeben?

    –> Hier wäre erstmal abzuklären, was beide Parteien unter ‚freie Grenzen‘ und ‚Grenze dicht‘ konkret verstehen, damit sie nicht aneinander vorbeireden…

    – Die Abschaffung des Euros wertet gleichzeitig die daraus resultierenden nationalen Währungen ab. Wie wollen Sie dem Relevanzverlust des deutschen Finanzmarketes entgegenwirken? Wir dadurch denn nicht auch der Wirtschaftsstandort Deutschland erheblich geschwächt? Wie groß werden die Steuerausfälle der großen deutschen Banken sein, dazu muss es ja bei Ihnen interne Modellrechnungen geben, oder nicht?

    –> Vom Bankenwesen verstehe ich zu wenig, ich würde hier einfach die Fragen etwas offener umformulieren:
    ‚Die Abschaffung des Euros wertet gleichzeitig die daraus resultierenden nationalen Währungen ab. Wie wollen Sie dem Relevanzverlust des deutschen Finanzmarketes entgegenwirken? Auf einer Skala von 1 bis 10 (1: extreme Schwächung, 2: extreme Stärkung): Welche Auswirkungen hätte dies auf den Wirtschaftsstandort Deutschland? Angenommen, es käme zu Steuerausfällen bei den großen deutschen Banken: Wie groß wären die etwa? Gibt es bei ihnen dazu Modellrechnungen? Wo können sich Interessierte detaillierter damit beschäftigen?‘

    —-
    Wenn ich mir die Implikationen der AfD Forderungen so anschaue, fallen mir noch direkt 3000 weitere sachliche Fragen ein, die keiner Diffamierung meines Gegenübers benötigen.
    —-

    Hmmm… Aus meiner Sicht gab es in ihren Fragen oben doch schon die eine oder andere Diffamierung. Bzw. mehr wohlwollend gesprochen ‚Über-Interpretation‘ (da sie keine Quellen genannt haben, kann ich nicht entscheiden, ob diese Gedanken von AfD-Leuten so geäußert oder so von ihnen aufgefasst wurden). Sachliches, neugieriges und offenes Fragen und Nachhaken sind in meinen Augen der Schlüssel, um die AfD in Bedrängnis zu bringen. Solange, wie sie sich als Opfer inszenieren können, sind sie nicht greifbar. Das geht erst, wenn es ins tun übergeht. Hier hält der ‚Opferbonus‘ nicht sehr lange an. Von daher denke ich: Weniger die AfD nach 1933 schubsen, sondern eher fragen, was sie konkret heute tun wollen und können.

  13. Addendum:

    Es ist eine Frage der Haltung, ob man die AfD nun vor- oder überführen möchte. Ich habe bisher den Eindruck, dass sich vorrangig auf das Vorführen konzentriert wird…

    Vorführen hier: Ihr Worte in den Mund legen die sie (AfD) so nicht gesagt haben und sie auch daran abarbeiten lassen. Gibt ja auch gute Klicks dadurch…

    Überführen: Sie selbst reden lassen, hypthetische Szenarien erstellen und sie damit arbeiten lassen. Zusammen mit der Abschlussfrage, ob sie (AfD) das dann wirklich so will.

  14. War Wolf der einzige, der genug Stil hatte, um als Verlierer dem Gewinner (Kretschmann) zu gratulieren, oder habe ich die anderen Gratulationen nicht mitbekommen (Tagesschau)?

  15. Nachtrag:
    Ich meine nicht speziell Wolf/Kretschmann, sondern auch die GewinnerInnen/VerliererInnen in den anderen BLändern.

  16. Es kann nur ein erster Schritt sein, das die AFD eingezogen. Wichtig ist, was wird wie geändert. Volkes Wille ist eindeutig, in Thüringen wären die Ergebnisse für die AFD ungleich besser. Und seien wir ehrlich, es gibt nur EINE Alternative zum verlogenen Alltagsgewäsch der Altparteien. „Das Pack“(Gabriel) wählt eben keine Partei, deren Verhalten und Vokabular doch sehr an die DDR SED erinnert. Während die anderen Altparteien ein Verhalten an den Tag legen wie die DDR Blockparteien. Keine Opposition, sondern im wesentlichen das Gleiche diktatorische Erscheinungsbild. Frei nach dem Motto :“Du bist nicht mit uns, dann bist du ein Feind! “ Das hatten wir im Osten 40 Jahre lang und brauchen wir nicht wieder. Dies haben wir leider als Erfahrungsgehalt den alten Bundesländern vorraus. Auch das erklärt das Gefälle von Ost nach West. Und eine Diktatur erkennt man, wenn man in einer gelebt hat.

  17. Es ist ja nicht so, dass die Landtagswahl ansich absolut großartige Steilvorlagen für Fragen geliefert hätte

    Man hätte doch zum Beispiel anfangen können, indem man fragt, wie die AfD-Fraktion damit umgeht, dass 75% ihrer Wähler sie aus Protest gewählt haben und es sich mitnichtem um Unterstützung für ihre Position handelt? Wie will die AfD sicher stellen, dass ihre Stimmen die Interessen der 75% wieder geben?

  18. @ANDERER MAX

    Wenn ich alle Fragen an die AfD durchgehe und jeden Satz eines Wahlprogramms oder einer Aussage eines Mitglieds der Partei nur einseitig negativ interpretiere, sieht die AfD wirklich schlecht aus.

    Allerdings würde mit Ihrem Ansatz der Über- und Um-Interpretation jede andere Partei ebenfalls ganz schlecht abschneiden. Haben Sie auch die Aussagen der SPD, Grünen, CDU, Linken oder FDP interpretiert? Dann sind alle unwählbar!

    Etwas mehr neutrale Analyse und etwas weniger Schaum vor dem Mund helfen da häufig.

  19. Winfried Kretschmann wurde laut ARD-Mann Jörg Schönenborn von 85 % der Wähler nicht wegen seiner Politik gewählt, sondern weil er Winfried Kretschmann ist. Ist zwar schön, wenn man beliebt ist, aber ein bisschen Kompetenzzuspruch wäre auch schön. Pastorale Typen wie Kretschmann und Merkel sind weiterhin in Deutschland sehr gefragt.

  20. @19HarryHirsch
    „Volkes Wille ist eindeutig“ Ja, ist er. Über 90% des selbigen haben euch nicht gewählt.
    „Und eine Diktatur erkennt man, wenn man in einer gelebt hat.“
    Es wäre hilfreich wenn ihr mal eine Demokratie erkennen würdet und wie die funktioniert. Die funktioniert nämlich nicht so das ein paar tausend unzufriedene Funktionsjacken tragende Renner das Volk repräsentieren, auch nicht wenn ihr Verein 20% Stimmen absahnt.

  21. @24 : du glaubst doch nicht ernsthaft an das Märchen von der „Demokratie“ ?
    Wir leben in einer Republik nach Demokratischen Prinzipien…und selbst das stimmt mittlerweile nicht mehr.
    Es ist eine Lupenreine Plutokratie…die Macht des Geldes. Man könnte es auch Wirtschaftlichen Faschismus nennen.

    Darüber hinaus ist es völlig egal welche Partei man in dieser Macht Pyramide wählt.
    Die Parteien befinden sich nur an anderen Postitionen der selbigen (X,Y Postition).
    Was sich an der Spitze der Pyramide befindet, darüber kann man nur Mutmaßen.
    Adam Smith hat es die „unsichtbare Hand“ genannt, das Kapital und die Wirtschaft.
    Der neue Gott den wir auf Knien anbeten.

  22. „Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.“
    Exodus 20, 5-6

  23. @STE: Vielleicht solltest du mal mehr KenFM lauschen.

    Alternativ kann ich auch noch Franz Hörmann empfehlen.

  24. @anderer Max
    Solche Journalisten wie Sie einer wären haben wir im Überfluss.
    Nach der ersten Frage hat es mir auch schon wieder gereicht. Sie kennen das Interview offensichtlich auch nicht.
    Macht nichts.
    Hat sich jetzt sowieso erledigt, denn das Problem wird ja jetzt ausgelagert an die türkische Grenze. Dort wurden zwar vor nicht mal 2 Wochen 9 Syrer beim illegalen Grenzübertritt von türkischen Grenzern erschossen, aber das kann ja mal passieren. Kein Aufschrei, kein Brennpunkt. Schön flach halten das ganze, denn das passt jetzt so überhaupt nicht zur Agenda unserer Regierungsparteien. Lieber weiter vom Thema ablenken und andere Leute diffamieren. Macht auch mehr Spaß und gibt das gute Gefühl ein besserer Mensch zu sein.
    Entschuldigung, das war jetzt nicht mehr ganz am Thema.

  25. @30 Manfred K: Aber für die Erschießung, von der Sie schreiben, gibt es doch sicher irgendeinen (Medien-)Beleg in diesem Internet, oder? Link?

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